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Freitag, den 13. Juli 2012 um 13:21 Uhr |
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Joseph Stalin, genannt "Der Führer", war einer der brutalsten linken Massenmörder der Geschichte. Durch Terror, Erschießungen und der systematischen Ausrottung ganzer Gebiete (allein 1932 ließ er sieben Millionen Ukrainer durch Hungertod vernichten) festigte er die UdSSR. Dabei setzte er konsequent die Vorschriften Lenins um und ist deshalb keine Entartung des Leninismus. Die totalitäre Alleinherrschaft der Partei, die Einführung des systematischen Terrors, die Verfolgung Andersdenkender und selbst das System der Arbeitslager und der terroristisch gegen die eigene Bevölkerung agierende Geheimpolizei gehen auf Lenin zurück. Stalin dehnte noch die Verfolgung von angeblichen "Volksfeinden" auch in den eigenen Parteiapparat hinein aus, um Konkurrenten zu eliminieren. Die Gesamtzahl der Opfer Stalins kann nur grob geschätzt werden, aber es müssen Dutzende Millionen sein.
Stalin wurde und wird immer noch von vielen Linken verehrt. |
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Freitag, den 13. Juli 2012 um 13:10 Uhr |
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Wladimir Iljitsch Lenin, genannt "Der Führer", war verantwortlich für den Tod von rund 13 Millionen Menschen durch sozialistischen Terror. Er gab viele Anweisungen und detaillierte Vorschriften heraus, wie man gegen einen Gegner die politische Macht erobert und sie behält. Diese sind völlig amoralisch und laufen auf schrankenlosen Terror und den Einsatz von Gewalt hinaus, um eine Diktatur des Proletariats zu errichten. Zentrales Instrument hierbei ist die Partei, die wie eine straff organisierte, disziplinierte Kampftruppe funktioniert. Da diese Partei den Auftrag zur Durchsetzung der kommunistischen Ziele hat, kommt ihr auch die führende Rolle in der Gesellschaft zu.
Lenin wurde und wird immer noch von vielen Linken verehrt. Hier ein kurzes 2min Video zu Lenin. |
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Freitag, den 13. Juli 2012 um 14:46 Uhr |
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Lew Dawidowitsch Bronstein (1878-1940), genannt Trotzki, hatte sich während des russischen Bürgerkriegs als gnadenloser Massenmörder und Kriegsverbrecher gezeigt. Er war Verteidigungsminister unter Stalin, von dem er später aus Konkurrenzgründen ermordet wurde. Trotzki steht für die sog. Vierte Internationale (im Gegensatz zu Stalins Dritten Internationale), die sich aber nicht vom Stalinismus unterscheidet, sondern lediglich die "Bürokratisierung" kritisierte, nicht die Terrorherrschaft. Trotzkis Staat sollte sich ebenso auf Terror und Gewalt begründen. So wollte er die "Militarisierung der Arbeit", was bedeutete, dass Verspätungen am Arbeitsplatz mit der Todesstrafe geahndet werden sollten und er ergänzte: "Natürlich darf auf Streikende im Sozialismus auch geschossen werden". Die Gewerkschaften verstaatlichte er und formte sie zu Vollstreckern seiner kranken Ideen um.
Trotzki wurde und wird von vielen Linken verehrt. Seine Anhänger nennen sich Trotzkisten und es existieren heute noch mehr als ein Dutzend trotzkistischer Dachverbände, die die sozialistische Weltrevolution als Ziel haben. |
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Freitag, den 13. Juli 2012 um 14:20 Uhr |
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Ho Chi Minh war zuerst Untergrundkämpfer und später Staatsoberhaupt des dann kommunistischen Vietnams. Als Mitglied der Komintern (Kommunistischen Internationale) und Student an der Stalinschule in Moskau war er ein glühender Anhänger der leninistisch-stalinistischen Doktrin und setzte diese in seinem Land konsequent um. Das Resultat seiner Kulturrevolution waren rund eine Million Tote, die auf sein Konto gehen. Zugute halten kann man diesem Massenmörder zumindest, dass er anders als normale Sozialistenführer nicht im Reichtum schwelgte, sondern in einer Holzhütte neben dem Regierungsgebäude lebte. Den Opfern seiner Politik half dies freilich wenig.
Ho Chi Minh wurde besonders in den 60er/70er Jahren von unzähligen Linken verehrt, die Parolen wie "Ho Ho Ho Chi Minh" riefen. Viele von ihnen sitzen heute an den Schaltstellen unseres Landes.
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Freitag, den 13. Juli 2012 um 15:42 Uhr |
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Maximilien de Robespierre (1758-1794) war verantwortlich für die Terrorherrschaft während der französischen Revolution. Zwar gab es während dieser Zeit den Sozialismus noch nicht in seiner kodifizierten Form (Karl Marx), wohl aber die politischen Ideen dazu. Seine "Partei" (damals: Klub), die Jakobiner, sahen sich als die politische Linke und stehen ideologisch in direkter Linie zu den Massenmördern des 20ten Jahrhunderts. Während die ursprünglichen Ziele der frz. Revolution die Beseitigung der adligen Vorrechte waren, wollten die Jakobiner die (sozialistische) Gleichschaltung des Menschen. Da dies bekanntlich nicht ohne Zwang geht, wurden zu diesem Zweck Zehntausende durch die Guillotine hingerichtet. Man wurde sogar hingerichtet, wenn man sich "nur" neutral verhielt. Trotz des landesweiten Massenmords an seinen Landsmännern, hielt sich Robbespiere, was typisch für Linke ist, für den Guten: "Der Terror ist nichts anderes als unmittelbare, strenge, unbeugsame Gerechtigkeit; sie ist also Ausfluss der Tugend". Auch die Wirtschaft wurde sozialistisch gestaltet, indem man Höchstpreise auf Waren und "maximale Löhne" (Lohnerhöhungen) an Arbeiter auszahlte, was aber durch die daraus resultierende Inflation faktisch eine Lohnminderung war. Als die Schreckensherrschaft dann selbst vor der eigenen Partei nicht Halt machte, kippte die Unterstützung für Robespierre; am Ende landete er selbst unter der Guillotine.
Robespierre war der erste, der die später als Sozialismus bekannten Ideen in der Praxis anwendete und eine für das 18te Jahrhundert horrende Opferzahl verursachte. Die auf dem Philosophen Rousseau basierende Weltanschauung ist noch heute Basis jedes linken Denkens.
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Freitag, den 13. Juli 2012 um 14:06 Uhr |
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Mao Zedong, genannt "Der Führer", ist der größte Massenmörder der Geschichte. Durch systematische Folter, Brutalität, Hungersnot und Tötung der chinesischen Bauern übertreffen die Opferzahlen alles bisher dagewesene. Allein zwischen den Jahren 1958-62 wurden rund 45 Mio Bauern erschlagen und ausgehungert, ein Drittel aller Häuser in China vernichtet. Arbeitslager forderten weitere Opfer. Der Maoismus wandelt die Vorschriften Lenins lediglich auf chinesische Verhältnisse (wenig Städte, mehr Landbevölkerung) ab und setzte in Punkto "Umerziehung der Massen" neue Maßstäbe. Mao zerstörte deshalb systematisch und unwiederbringlich die uralte chinesische Kultur und ersetzte sie mit dem Sozialismus.
Mao wurde besonders in den 60ern/70ern von unzähligen Linken in Europa und den USA verehrt (den 68ern) und findet selbst heute noch Zuspruch unter Linken. |
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Freitag, den 13. Juli 2012 um 13:40 Uhr |
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Der National-Sozialist Adolf Hitler, genannt "Der Führer", hatte seine Ideen nach eigenen Angaben von Karl Marx, dem Begründer des Sozialismus, und bedauerte, den "Schlag gegen Rechts" (Adel und Besitzbürgertum) nicht geführt zu haben. Göbbels nannte ihn den "besseren Lenin" und in der Tat organisierte er seinen Staat nach Lenins Vorgaben, einschließlich des sozialistischen Terrors gegen Andersdenkende. Die NSDAP hieß in der Anfangszeit DAP (Deutsche Arbeiterpartei) und begann als rein linke Bewegung. Erst als sich kein Erfolg einstellte, gaben sich die Nazis einen nationalen Anstrich und ersetzten das Konzept der Klassenherrschaft durch die Rassenherrschaft. Dadurch entfachten sie einen Flügelkampf innerhalb der sozialistischen Linken mit den Kommunisten, welche aufgrund dessen nach Kriegsende Hitler und seine nationalen Sozialisten auf die vakante rechte Seite rückten, obwohl sich die Systeme fast bis aufs Haar gleichen.
Hitler wurde damals von vielen Linken verehrt (es gab massenweise Übertritte von SPD und KPD). Heute beschränkt sich die Verehrung auf die nationalen Sozialisten innerhalb des linken Spektrums.
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Freitag, den 13. Juli 2012 um 17:15 Uhr |
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Kim Il-Sung (1912-1994), genannt "Der Führer", war ein kommunistischer Diktator Nordkoreas und großer Anhänger von Marx/Lenin. Er wandelte diese auf nordkoreanische Verhältnisse ab und erschuf damit die Chuch’e-Ideologie, ein nationaler Sozialismus, der die Überlegenheit der nordkoreanischen Kultur predigt. Neben der normalen sozialistischen Vorgehensweisen wie der brutalen Verfolgung und Vernichtung Andersdenkender, der Indoktrination der Massen durch Umerziehungslager oder der Geschichtsfälschung im Sinne der Ideologie, verhindern unzählige Störsender den Kontakt zur Außenwelt mittels Radio, Internet und Fernsehen; Handies und Auslandsgespräche sind verboten. In mehreren, regelmäßigen Säuberungswellen wurden seit Anfang der 50er Jahre bis tief in die 90er massenhaft Menschen umgebracht. Weitere Opfer in sechsstelliger Höhe verursachte der Sozialist als er nach einer Überschwemmung keine Helfer ins Land lies und selbst keine Hilfe organisierte. Hungersnöte aufgrund mangelnder externer Versorgung forderten weitere Tote. Aktuell sind laut UNO weitere sechs Millionen Menschen durch Hunger und mangelnde medizinische Versorgung bedroht. 2012 erklärte sich Nordkorea zur Atommacht. Gleichfalls zählt Nordkorea (nach Saudi Arabien) zu dem Land mit den gravierensten Menschenrechtsverletzungen, was angesichts des politischen Systems keine Überraschung ist.
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Sonntag, den 15. Juli 2012 um 22:27 Uhr |
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Mengistu war ein sozialistischer Diktator Äthiopiens (Foto: auf dem 10.Parteitag der SED, 1989), der seit 1977 sein Land terrorisierte, nachdem er seine beiden Vorgänger töten ließ. Als Vorsitzender der marxistischen Arbeiterpartei begann er die Zeit des "Roten Terrors", ein zehn Jahre andauerndes Schlachtfest, dem rund eine Million Menschen zum Opfer fielen, gefoltert wurden, zwangsenteignet oder einfach so verschwanden. Finanziert wurde das ganze von der Sowjetunion, den Ostblockstaaten und Kuba zur Einführung der "klassenlosen Gesellschaft". Als dann alle Andersdenkenden ausgerottet waren, erklärte er sein Land zur Demokratischen Volksrepublik Äthiopien, weshalb dann auch nur eine Partei zur Wahl zugelassen war, nämlich seine. Diese Feierlichkeiten ließ er sich 250 Mio Dollar kosten, während sein Volk verhungerte. Im neuen klassenlosen Paradies wurden dann die Bauern zwangsumgesiedelt und die Wirtschaft sozialistisch umgestaltet, was zu erheblichen Versorgungsproblemen und Hungersnöten führte. Die regelmäßigen Widerstände ließ er blutig niederschlagen. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion floh Mengistu nach Simbabwe, wo er heute noch sein Asyl genießt und sich bisher nicht vor Gericht verantworten musste. Eine Auslieferung für den im Exil verurteilten lehnte u.a. Amnesty International ab, weil kein fairer Prozess gegen den "Schlächter von Addis" zu erwarten sei.
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Freitag, den 13. Juli 2012 um 16:13 Uhr |
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Ernesto Guevara de la Serna (1928-1967) hat zwar für sozialistische Verhältnisse relativ wenig Menschen auf dem Gewissen, aber dies ist wohl eher dem Umstand geschuldet, dass er als ziemlich unfähig und diletantisch einzustufen ist und seine eigenen Leute dadurch regelmäßig ins Verderben riss. Che Guevara war ein dogmatischer Stalinist (erst nach Stalins Tod), skrupellos, launisch, autoritär, ein Abenteurer, "vollgesogen mit apokalyptischen Todes- und Gewaltfantasien". Hundertfach ließ er Wehrlose töten oder tötete selbst. Er lud westliche Sozialisten als Besuchergruppen ein, um bei "finalen Folterungen" zuzusehen. Bei Exekutionen schaute er genüsslich und Zigarre rauchend zu. Auch die für den Sozialismus typischen Arbeitslager wurden von ihm auf Kuba eingeführt. Er wünschte sich "zwei, drei, viele Vietnams" (gemeint war: "mit ihrer Todesrate und ihren ungeheuren Tragödien"). In der Kubakrise 1962 hätte er furchtbar gern Chruschtschows Atomraketen abgefeuert, auf dass die Asche seiner Gastgeber von der Insel "als Fundament für neue Gesellschaften dient". Und welche Gesellschaftsform regelmäßig auf millionenfachen Massenmord begründet wird, ist klar.
Der sadistische Massenmörder Che Guevara wird heute immer noch von so vielen Linken als Ikone des Sozialismus und Popstar verehrt, die ungeniert mit seinem Bild auf dem T-Shirt durch die Gegend stolzieren. |
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