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Das System im 21.Jhd: milliardenschwere Konzerne oder Banken sagen Politikern, was sie gerne für Gesetze hätten und belohnen diese dafür. Es muss jedem klar sein, dass wir keine Volksvertreter, sondern nur noch Konzernvertreter wählen. Wer bei diesem System nicht mehr mitspielt, wird sofort abgesägt. Ebenso gekauft: Medien, Stiftungen, Institute, NGOs.

Der Hass-Linke, Teil 2 PDF Drucken E-Mail
Montag, den 17. September 2012 um 09:54 Uhr

Das Lieblingswort der Linken heißt Toleranz. Kaum ein Wort wird so häufig gebraucht, um deren Ideologie zu rechtfertigen. Keine entsprechende Talkshow vergeht, ohne die mahnende Stimme eines Gastes, dass wir im Toleranzweltmeisterland Deutschland (noch) toleranter werden müssen. In jeder Stadt gibt es staatliche Kampagnen, die zu mehr Toleranz aufrufen. In Berlin schwebt das Wort Toleranz über die Monitore der U-Bahn zwischen den Werbespots, auf dass es sich durch die Hintertür in das deutsche Unterbewusstsein einbrennt. Jeder Rahmenlehrplan ist unter der Ägide der einseitigen (!) Toleranz verfasst und die Schulbuchverlage sind voll von Titeln wie „Toleranz üben“, damit dem Nachwuchs schon im zarten Alter der natürliche Überlebensinstinkt abhanden kommt. Im ganzen Land wird der Deutsche auf Multi-Kulti konditioniert.
Aber ein Gesellschaftsmodell, welches Toleranz als überlebensnotwendige Grundvoraussetzung mit sich bringt und dies der Zielgesellschaft unermüdlich in die Köpfe pressen muss, während an Abweichlern regelmäßig öffentliche Exempel statuiert werden, ist an sich schon eine Fehlkonstruktion und zum Scheitern verurteilt. Tolerieren kommt aus dem Lateinischen und heißt „erdulden“, „erleiden“. Aber wieso sollte eine Gesellschaft überhaupt etwas erleiden, etwas erdulden und aushalten? Sollten deren Eliten in Politik, Medien und Wissenschaft nicht eher dahin arbeiten, dass Leid und drückende Lasten von den Schultern ihrer Landsleute genommen werden? Inwieweit führt der Weg des Leidens in eine bessere Zukunft? Es wird für nachfolgende Generationen als vollkommen unverständliches Paradoxon daherkommen, wie die intellektuelle Elite eines Landes all dies ihrem Volk abverlangt, ja mehr noch, es ihm aufobtruiert.

Wir kennen die gängigen linken Zitate über Deutschland. „Wenn es Euch nicht passt, dann zieht doch weg“ entgegnet die Grüne Nargess Eskanderi-Grünberg dem Unmut gegen Multikulti. Marie-Luise Beck, ebenfalls von den Grünen, sagt, dass die Bevölkerung die massive Ausländerkriminalität „aushalten muss“ und in genau dieses Horn stößt nun auch Posener mit seinem „Lebt damit!“ (dass die Gesellschaft immer multikultureller wird). Lebt damit oder was? Oder sterbt? Oder wandert aus? Oder wir bezeichnen Euch als Rassisten? Alles gängige linke Werkzeuge, die – je nach Grad der Herrschaft – angewendet werden. Hinzu kommt nun, dass diese Toleranz lediglich in eine Richtung funktioniert: sobald jemand etwas nicht-linkes fordert, erlebt man ein Spektakel an grenzenloser Intoleranz mit all seinen hässlichen Auswüchsen, das man so nur aus totalitären Diktaturen kennt.

Im Grunde gibt es drei mögliche Motive für das Einfordern des Massenerleidens und ich denke, dass allesamt bei jedem Linken mehr oder weniger ausgeprägt eine Rolle spielen. Das erste Motiv ist „das Büßertum“, welches dem Volk für seine begangenen Sünden eine kollektive Selbstgeißelung aufzwingt und dabei genau jenes Mittel anwendet, welches in der Vergangenheit das Instrument der Sünde war. Es ist aber keine linke Selbstgeißelung, denn anstatt mit gutem Beispiel voran zu gehen und die eigenen Forderungen am eigenen Leib vorzuleben, nimmt sich die linke Elite vollständig aus diesem Diktat heraus.

Ähnlich eines Gefängnisaufsehers kann der Linke in Saus und Braus leben, seine Kinder auf rein deutsche Privatschulen schicken, im rein deutschen Rotweingürtel wohnen und sich auch sonstige Sonderrechte heraus nehmen, während er gleichzeitig darüber wacht, dass der Normalbürger all dies nicht hat und sofort jeden verbal oder tätlich angreift, der einfach nur genauso leben möchte, wie er selbst. Die Verbindung des Eintrichterns von Schuldgefühlen mit dem Statuieren von Exempeln an Abweichlern wirkt hier Wunder und hat ein ganzes Volk zu schweigsamen Duckmäusern erzogen. Das Konzept des „Büßertums“ ist somit eine Waffe der linken Elite zur Durchsetzung ihrer Herrschaft und darüber hinaus die wohl größte Heuchelei der Menschheitsgeschichte.

Das zweite Motiv ist die ebenfalls jedem Linken innewohnende Irrationalität, die quasi-religiöse Züge aufweist. „Quasi“ deshalb, weil der linksideologische Glaube zwar ebenfalls ohne Beweise für seine Thesen auskommt (besser: auskommen muss), aber in Bezug auf Faktenresistenz jede Religion weit in den Schatten stellt. Denn während ein normaler Anhänger einer Religion zwar sein gesamtes religiöses Weltbild auf jahrhundertealten Überlieferungen aufbaut, geschrieben von Menschen mit mittelalterlichem Erkenntnisstand, und auch kein Gläubiger je seinen Gott gesehen hat, können Atheisten diese religiösen Überzeugungen ebenfalls nicht widerlegen. Man könnte sich maximal darauf berufen, dass eine Behauptung solange falsch ist, bis sie bewiesen wurde.

Beim linksideologischen Glauben ist es aber anders. Hier wird der Gläubige an allen Ecken und Enden mit der Wertlosigkeit seiner Überzeugung konfrontiert und er erlebt, wie keines seiner Konzepte der Realität standhält. Es ist, als würden morgen Außerirdische auf der Erde landen und erzählen, dass die ganzen Göttergeschichten nur die Reaktion des antiken Menschen auf ihre futuristische Technologie war und der ganze Vorgang filmisch im galaktischen Archiv einsehbar sei. Diese Tatsachen, diese Konfrontation mit der Realität nun zu ignorieren und an seinen gescheiterten Überzeugungen festzuhalten, ja diese nun sogar anderen mit Gewalt aufzuzwingen, ist nicht nur eine Form des religiösen Fanatismus, sondern auch eine Form des Wahnsinns.

Welchen Grad an Fanatismus oder Wahnsinn Posener aufweist, möchte ich gar nicht erst mutmaßen. Wir können uns aber die Fakten anschauen. Denn wenn Posener schon in der WELT schreibt, sollte er sie auch wenigstens ab und an mal lesen; dort kann selbst der Dümmste erkennen, dass die Zukunft in Deutschland (oder wie dieses Land dann heißen mag) alles andere als Multikulti sein wird:

„Laut einer neuen Studie zu deutsch-türkischen Lebenswelten wünschen sich 46 Prozent der Türken in Deutschland, dass hier irgendwann mehr Muslime als Christen wohnen. Religiöse Vorurteile nehmen zu.“ – DIE WELT, 17.08.12

Auch die weiteren Erhebungen dieser Studie sowie all die unzähligen anderen Studien zeichnen eine ähnliche Prognose und ein Blick auf die Geschichte der islamischen Expansion sowie der konstant anti-emanzipatorische Zustand islamischer Länder zerschlagen jedes Multikulti-Kartenhaus mit einer tonnenschweren Abrissbirne aus Blut und Stahl. Die Bundesregierung schätzt, dass der Islam um die Jahrhundertmitte die stärkste Religion im Lande sein wird und niemand, auch kein noch so verblendeter Alan Posener, kann ernsthaft annehmen, dass dies auch nur annähernd eine funktionierende, friedliche, multikulturelle Gesellschaft sein wird.

Womit nur noch das dritte Handlungsmotiv übrig bleibt: der Hass. Dass dieser Hass eine systemimmanente Komponente der linken Ideologie ist, habe ich in meinem letzten Artikel bereits herausgestellt. Hier möchte ich nun hinzu fügen, dass er die einzige Konstante im linken Handeln darstellt. Es besteht nämlich nicht nur eine erhebliche Diskrepanz zwischen linkem Anspruch und eigenem Handeln (siehe oben: Büßertum), sondern auch bei der unterschiedlichen Behandlung zweier Subjekte auf gleicher Ebene.

So würde zum Beispiel kein Linker auf die Idee kommen, die gähnende Monokultur islamischer Staaten zu thematisieren oder die millionenfache Ansiedlung von Chinesen in Tibet als begrüßenswerte Multikulturalisierung einzustufen – genau das Gegenteil ist nämlich der Fall – aber im Falle der eigenen Kultur wird komplett anders gehandelt. Je deutschenfeindlicher eine Aussage, desto mehr frohlockt das linke Herz. Würde man genau die gleiche Aussage mit anderen Ethnien wie „Türken“ oder „Muslimen“ machen, käme der gesamte Haufen aus dem Hyperventilieren nicht mehr heraus und die linke SA würde mobilisiert werden.

Dies bedeutet, dass die linke Ideologie keinem in sich logischem Muster folgt, denn dann müsste man die geäußerte Weltansicht auf alle Dinge gleich anwenden, was zwingend zu linker Islamkritik (weil monokulturell und anti-emanzipatorisch) und chinesischer Kolonisationsunterstützung führen müsste, zum Umzug vom Grunewald nach Berlin-Neukölln und der Toleranz gegenüber rechtsradikalen Meinungen. Wie man es auch dreht und wendet, linkes Handeln ergibt so keinen Sinn. Nimmt man aber den Hass auf die eigene Kultur als Motiv, werden sämtliche linken Handlungen auf einen Schlag vollkommen nachvollziehbar! Jede linke Handlung, jede Aussage ist damit in sich schlüssig und stringent. Der Hass ist folglich DIE Konstante der linken Ideologie.

Was Menschen dazu treibt, mit voller Inbrunst und rastlosem Tatendrang darauf hinzuarbeiten, die eigene Gruppe aus der Welt zu tilgen, wird möglicherweise nie geklärt werden und wenn, dann wohl aus dem Bereich der Psychopathologie kommen. Auch die Sehnsucht nach dem gleichgeschalteten, nationslosen Weltsklaventum namens Sozialismus kann dieses Engagement nicht auflösen.

Der verstorbene polnische Psychiater Andrew M. Lobaczewski hat in seinem Werk „Politische Ponerology – die Wissenschaft des Bösen und dessen Anwendung für politische Zwecke“ herausgestellt, dass es in der Tat so etwas wie das Böse oder einen gehirnphysiologisch bedingten Hang zur Bösartigkeit gibt und wie sich dieser Typus gerade in der Politik zuhause fühlt wie eine Made im Speck. Jüngst hat der sehr zu empfehlende Dr. Georg Schnitzer eben diese Forschung aufgegriffen. Allerdings spielt diese Suche nach dem Bösen keine große Rolle für die heute hier Lebenden, denn das Gift dessen Hasses bedeckt schon längst das gesamte Land, raubt den Menschen die Luft zum Atmen und beschert ihnen einen langsamen, qualvollen Tod. Poseners Worte „Lebt damit“ ist das Amen unter der linken Kriegserklärung an das eigene Volk.